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Mittwoch, 19. Dezember 2007
leben, um zu wachsen
am 19. Dez 2007, 01:01 im Topic 'that's me'
Geistig meine ich. Das, was jeden ausmacht und was man bei anderen trotzdem nur erahnen kann.
Wonach schmeckt Wasser? Selbst sowas so einfaches empfindet jeder anders. Wie will man dann viel komplexere Empfindungen Anderer nachvollziehen können? Vermutlich hat deshalb jemand Liebe erfunden, um diese Lücke zu überbrücken.
Wonach schmeckt Wasser? Selbst sowas so einfaches empfindet jeder anders. Wie will man dann viel komplexere Empfindungen Anderer nachvollziehen können? Vermutlich hat deshalb jemand Liebe erfunden, um diese Lücke zu überbrücken.
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Mittwoch, 5. Dezember 2007
leben, um zu sterben
am 5. Dez 2007, 04:06 im Topic 'that's me'
Warum also leben? Sinnvolle Vorschläge bitte an mich. Und wer mir mit Liebe und solchem Unsinn kommt kriegt Blog-Verbot.
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Montag, 26. November 2007
Letzte Ausfahrt...
am 26. Nov 2007, 05:22 im Topic 'that's me'
...Leben?
Irgendwie eigentlich nicht, oder? Aber ein Lied mit diesem Titel höre ich grad.
Letzte Ausfahrt: Leben
Aus dem Winter meiner Seele.
Nur ein kleiner Schritt genügt
Und ich geh' auf neuen Wegen
Irgendwie eigentlich nicht, oder? Aber ein Lied mit diesem Titel höre ich grad.
Letzte Ausfahrt: Leben
Aus dem Winter meiner Seele.
Nur ein kleiner Schritt genügt
Und ich geh' auf neuen Wegen
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Sonntag, 25. November 2007
Damals...
am 25. Nov 2007, 04:10 im Topic 'that's me'
Lacrimosa - Kyrie
Lacrimosa - Kyrie
...und es hat gar nicht weh getan. Der Grundcharakter scheint bei Menschen zu bleiben. Es war jedenfalls nicht verkehrt dort zu sein und zu sehen, was aus manchen geworden ist oder eben auch nicht. Der Schwanzvergleichsmarathon blieb weitgehend aus.
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Donnerstag, 15. November 2007
10 Jahre her...
am 15. Nov 2007, 03:32 im Topic 'vergraben, hoffentlich'
... und unvergessen. Nein, sogar genauso frisch im Gedächtnis als ob es letzte Woche gewesen ist. Ich will diese Erinnerungen endlich los werden. Vielleicht bleiben sie ja hier, wenn ich sie hier hinterlege und nie wieder anschaue.
Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Ja, das nennt sich Zivildienst.
Da war die ältere Krebspatientin, die einen Tag vor Weihnachten starb, von den trauernden Angehörigen abgesehen durfte ich sie mit in den Feierabend nehmen. In ihrem Bett liegend, den Kollegen schöne Weihnachten wünschend, in den Keller gefahren und sie dort aus dem Bett heraus in ein Kühlfach gewuchtet. Ihren Namen in dem entsprechenden Buch verzeichnet, die Türe hinter ihr geschlossen, umgezogen und dann war da Weihnachten...
Der Krebspatient, dem der Hals immer mehr zuschwoll und um Atem rang und die Ärzte anfehlte, sie mögen doch etwas tun, doch die standen nur hilflos neben dem Bett. Ich sollte dem einen Arzt was ausrichten und kam zu der Situation in den Raum und wurde wieder weggeschickt. Die Nachtschicht hat den Mann dann in ein Kühlfach gelegt.
Die Aids-Patientin, der alles egal geworden war, rumschrie, Pfleger und Ärzte anspuckte und Schmerzmittel wie Süssigkeiten ass. Sie lebte wohl noch eine ganze Zeit, wenn sich das Leben nennt.
Ja, das nennt sich allerdings Zivildienst.
Und die Frage nach dem Sinn bleibt. Der Weg ist das Ziel? Einen guten Weg finden, bis man dran ist? Lohnt dieser Aufwand, diese Anstrengungen? Ich sehe seit Jahren keinen guten Weg, nur einen unausweichlichen, auf dem ich weiter vorwärts geschubst werde. Wenn ich den Weg bis zum Ende geschubst wurde, werde ich wohl mit zerschundenen Füssen irgendwo ausgebrannt stehen und mich fragen, wie ich jetzt noch meinen Weg gehen kann.
In den letzten Monaten verdichtet sich der Gedanke immer mehr. Ist das Wegende erreicht habe ich auch mein Ende erreicht. Man reserviere mir bitte die Kugel am Ende des Weges, ich werde keinen weiteren Schritt mehr gehen können, um sie woanders zu finden.
Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Ja, das nennt sich Zivildienst.
Da war die ältere Krebspatientin, die einen Tag vor Weihnachten starb, von den trauernden Angehörigen abgesehen durfte ich sie mit in den Feierabend nehmen. In ihrem Bett liegend, den Kollegen schöne Weihnachten wünschend, in den Keller gefahren und sie dort aus dem Bett heraus in ein Kühlfach gewuchtet. Ihren Namen in dem entsprechenden Buch verzeichnet, die Türe hinter ihr geschlossen, umgezogen und dann war da Weihnachten...
Der Krebspatient, dem der Hals immer mehr zuschwoll und um Atem rang und die Ärzte anfehlte, sie mögen doch etwas tun, doch die standen nur hilflos neben dem Bett. Ich sollte dem einen Arzt was ausrichten und kam zu der Situation in den Raum und wurde wieder weggeschickt. Die Nachtschicht hat den Mann dann in ein Kühlfach gelegt.
Die Aids-Patientin, der alles egal geworden war, rumschrie, Pfleger und Ärzte anspuckte und Schmerzmittel wie Süssigkeiten ass. Sie lebte wohl noch eine ganze Zeit, wenn sich das Leben nennt.
Ja, das nennt sich allerdings Zivildienst.
Und die Frage nach dem Sinn bleibt. Der Weg ist das Ziel? Einen guten Weg finden, bis man dran ist? Lohnt dieser Aufwand, diese Anstrengungen? Ich sehe seit Jahren keinen guten Weg, nur einen unausweichlichen, auf dem ich weiter vorwärts geschubst werde. Wenn ich den Weg bis zum Ende geschubst wurde, werde ich wohl mit zerschundenen Füssen irgendwo ausgebrannt stehen und mich fragen, wie ich jetzt noch meinen Weg gehen kann.
In den letzten Monaten verdichtet sich der Gedanke immer mehr. Ist das Wegende erreicht habe ich auch mein Ende erreicht. Man reserviere mir bitte die Kugel am Ende des Weges, ich werde keinen weiteren Schritt mehr gehen können, um sie woanders zu finden.
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